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HarnSteiN Backdrop

Hallo werte Leserschaft der ungeschminkten Warheit. Hier isser wieder, der Ingo, um euch von diesem Wochenende Rechenschaft ab zu legen.

Der HarnSteiN Rechenschaftsbericht zum 13. B:O:A, Crayfishs 10. Geburtstag.

Ja, da muss ich mal meine handschriftlichen Aufzeichnungen zur Hand nehmen und die wenigen Stichpunkte mit harten Fakten und evtl. dem einen oder anderen Foto untermauern.

Es ging ja schon nicht wirklich gut los. Mir brummte seit Tagen die Birne wegen irgendwelcher Muskelverspannungen im Nacken. Deshalb habe ich mich dann nach 1,5h Arbeit am Freitag morgen auch abgemeldet und den Rest des Tages frei genommen. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn mit viel Voltaren und nochmehr Ruhe erreichte ich dann doch noch die ersehnte Schmerzfreiheit. Da fand sich dann auch noch die Zeit, die Bratsche zur Hand zu nehmen um noch etwas den Kumpels in den Rücken zu fallen. Jaaaaaa, der Ingo hat heimlich geübt 😉 Es sollte für uns in Bittstädt auch erst um 0 Uhr losgehen. Als Headliner für den Freitag Abend waren wir geplant und angekündigt. Da konnten wir uns ja auch etwas Zeit lassen und brauchten nicht ganz so früh los. Also wollten wir gegen 18 Uhr 30 im Proberaum sein. Das hat auch geklappt. Ich hatte zur Feier des Tages beschlossen: heute nimmste den Proberaumschlüssel mal nicht mit. Die anderen können ja auch mal Schlüsselfiguren sein. Der Ingo ließ sich auch fahren, da er sicher auf’m Rückweg mit Restalkohol aufgegriffen werden würde. Und den Diskussionen nach der polizeilichen Frage: Sach ma, ham se Restalkohol?  und der darauf nur einzig richtigen Antwort: betteln se nich! wollen wir uns ja nicht aussetzen. Und da nur der Fahrer von der Restalkoholpflicht befreit ist, dachte der Ingo so bei sich, er nimmt mal auf dem Beifahrersitz Platz und tat dies dann auch. Nämlich bei seiner seit 18 Jahren nicht angetrauten Kerstin, welche auch Inhaberin der ofiziellen HarnSteiN Cam ist. Ja, Videos wurden auch gemacht, aber noch nicht gesichtet. Aber ich schweife wieder ab. Also am Proberaum angekommen, Warteposition eingenommen, denn wie immer zu früh. Dann traf auch der Andy ein. Punktlandung. Nämlich exakt, als die funkgesteuerte Uhr um meinem Handgelenk 18 Uhr 30 vermeldete. Klasse. Darauf ein Prosit. Darauf folgte dann auch Sören und Fips im Waagen Bechmann Bully. Also fix die paar Sachen geschnappt und eingeladen. Fips, der Gute brachte ausm Kühlschrank gleich noch 4 Gessner Biere mit. Ich wollte mir eins nehmen, für zum auf der Fahrt trinken. Neeeeeee, Sören nam’s mir weg und verstaute alle Biere im Bully mit dem Hinweis, daß wir die gefälligst zusammen trinken. Keine Einzelgänge. Ja, neee, is klar. Habs verstanden 😦 Es war ausgemacht, daß wir fix nochmal im Flaschbierladen des geringsten Misstrauens Halt machen, um 2 Kisten Gessner aufzunehmen. Andy und ich wir hielten uns an den Plan. Sören und Fips waren weg…. Mit Marschverpflegung ging dann unsere Fahrt auch nach Bittstädt. Andy nebst Familie (Frau Corinna und Sohn Sebastian) vorne weg und Kerstin und ich im kleinen Suzuki Ignis hinterher. War schwer dran zu bleiben, wenn Andy mit 80 durch die Ortschaften brettert, um dann auf der Landstraße mit 120 zu versuchen, das Zeit-Raum Kontinuum zu überwinden. Ich hatte ja auch die Hoffnung Sören und Fips im Bully bald wieder zu sehen. Auf der Straße nach Bittstädt. Aber nö. Ich dachte mir nur, Mensch soweit können die doch noch garnicht sein…. Doch sie nahmen vermutlich ein anderes Wurmloch als wir. Irgendwann kamen wir dann auch in Bittstädt an und Andy fragte sicherheitshalber nochmal nach dem Weg zum Gelände. War nicht mehr weit. Wir fanden den Weg auch gleich und siehe da, der Sörenbus kam aus dem Wurmloch aus der anderen Richtung zum selben Zeitpunkt an wie wir. Juhu, HarnSteiN wieder komplett. Also nüscht wie hin zur Waldbühne. Und dieser Weg war steinig, sage ich euch. Steinig und steil. Aber wir ackerten uns den Berg hoch und schwupps waren wir auch schon da. Ahhhh, Bühne! Sehr geil. Wir gingen auch erst mal los, um ein paar Hände zu schütteln. Thomas und Christian von Crayfish trafen wir gleich und unterbrachen ihren Veranstalterstress kurz. Also anders gesagt, wir standen ihnen im Weg und raubten ihre wertvolle Zeit. Fips wurde gleich eingemeindet zum Schlagzeugaufbau. Jahaaaaa, nur keine Luft ran lassen. Immer schön einbinden. Unterdessen räumten wir schonmal unser Zeug von einem Auto ins andere, denn der Bus konnte da nicht stehen bleiben. Zu wenig Platz. Wenn das alle machen, ist beim Bandwechsel kein Platz mehr zum Zeug laden. So taten wir dann auch. Zeltzeug in den Bus, Klangmöbel in Andys Kombi. Dann erst mal zum Zeltplatz und die Schlafgelegenheiten aufzubauen. Ich durfte im Bus hinten mitfahren und fiel gleich angenehm auf, als wir auf dem Zeltplatz ankamen. Ein paar Gothaer hatten sich schon eingecheckt und nahmen uns zur Kenntnis. Wir hielten und ich riss zur Begrüßung die Scheibetür auf. Mit Flaschengeklimper, weil die Bierflasche erst mal den Weg in die Freiheit suchte, stieg ich zum Handeschütteln aus. Das ist so dermaßen Klischee, besser geht garnicht. Der Bandbus geht auf und als erstes kullern Bierflaschen ins Freie. Sehr geil. Ungeplant aber geil 😉 Dann erst mal Zelte aufblasen, Luftmatratzen aufbauen (oder doch andersrum?), Bierchen trinken und ab zur Waldbühne. Wollen ja auch noch was von den anderen Bands mitbekommen. An der Bühne angekommen, rockte da auch schon was. Ich habe keinen Plan, welche Band da gerade spielte. Es könnte Endzeitstille gewesen sein. Man konnte sich ja auch nicht so konzentrieren. Ein paar Leute begrüßen. Darunter auch Leute aus meiner Facebook Freundesliste. Hatten sich ja angekündigt. Schade, keine Rückmeldung mehr bekommen, wie es ihnen gefallen hat. Waren dann schon weg. Naja, vielleicht liest man sich auf der Pinnwand 😉 Jedenfalls lauschte ich dann noch der einen oder anderen Band, als uns wieder einmal auffiel, HarnSteiN feiert schneller als die Zeit. 0 Uhr sollten wir aufspielen. Es hatte aber am Anfang schon eine halbstündige Verzögerung gegeben. Also eher 0 Uhr 30 bis 1 Uhr, ehe HarnSteiN in die Pötte kommt. Auweia. Und so viele Biere und Sabotagetropfen am Start. Es war noch so früh am Abend und der Kopf schon so schwer. Sehr gefährlich. Aber wir hatten ja noch Zeit 😉 Unterdessen traf auch Dirk (HarnSteiN Booking) nebst Frau Steffi ein. Wir hatten ja eine kleine Überraschung für Crayfish vorbereitet. Da HarnSteiN AC/DC nicht singen kann, die Steffi von Just Brill das aber sehr wohl drauf hat, haben wir kurzerhand und ungeprobt Thunderstruck ins Programm eingeschoben. Aber das kommt ja erst noch. Im Moment sitzen wir HarnSteiNe noch in Warteposition auf einer Bierzeltgarnitur und haben Biere vor uns. Als dann die letzte Band vor uns spielte, trafen wir uns im Bachstagebereich, um uns etwas mental auf die Ereignisse vorzubereiten. Ich brauchte dringend was alkoholfreies, um den Kopf klar zu bekommen.  Das klappte auch ganz gut und wir zogen uns schon mal um, nachdem wir unser Zeug dann auf der Bühne verkabelt hatten und nen Linecheck gemacht haben. Dann gings auch schon los. Rauf auf die Bühne, Sampler gestartet und ab gings. Eas waren ja jetzt nicht sooooo viele Leute da. Es war Freitag, ein Arbeitstag also. Und das Wochenende wollte gerade anfangen. Aber die Stimmung war gut. Man hat sich doch scheinbar sehr über unsere Texte und Interpretationen gefreut. Dann kam der Moment der Warheit. Thunderstruck stannd in der Stelist und Andy bat Steffi von Just Brill zu uns auf die Bühne. Sie kam und wir legten mit dem ungeprobten Teil los. Es hakte etwas am Anfang und kam mir auch sehr gediegen (langsam) vor aber es rockte und Steffi hat das Ding gemacht. Das wurde auch wohlwollend zur kenntnis genommen und Crayfish hatten ihren Spass. Ja. Darum ging es doch letztendlich. Crayfish hatte 10 jähriges Bestehen. Und dazu gehört auch etwas vorbereitet. Wir haben es nicht sehr gut vorbereitet, da wir in letzter Zeit kaum unseren Proberaum für länger als zum hin und herräumen der Anlage gesehen haben. Aber es ging und war verkauft;-) Wir spielten dann noch ein paar Titel und schwupps war’s auch halb 3. So 1,5h haben wir gespielt und das Publikum hat durchgehalten. Danke dafür nochmal. Dann hatten wir aber auch noch Kontakt zu dem Leuten. Fips hat es sich nicht nehmen lassen, einen Slip in das Publikum zu werfen. Ja, das ist so ein HarnSteiN Ding. Da es ja nie vorkommt, daß uns die Tangas auf die Bühne geworfen werden, werfen wir das eben ins Publikum. Normalerweise liebevoll mir Autogrammen und Aufklebern verziert, dieses Mal wohl Blanko. Aber ich fragte das Mädel, ob ich drauf unterschreiben soll. Sie hatte das Teilchen ja an. Zwar über der Jeans, aber doch recht nah an den Stellen, wo man bei Mädels deren Namen man nicht kennt eher selten Zugriff hat. Also mit sehr viel Gefühl und wenig Handauflegen nahm ich den Edding und schrieb vor ihr knieend (ein erhebendes Gefühl übrigens) meinen Namen in der Ecke des linken Hüftknochens. Immer darauf achtend, möglichst nicht das Zentrum der Lust zu berühren. Dann kam Fips und ließ es sich nicht nehmen, genau dort seinen Wilhelm hinzumachen. Und auch schön den I-Punkt nicht vergessen!!!! Naja, ich hatte ihm den Platz am Zwickel ja frei gelassen 😉 Fips, böse!!!! Das macht man nicht. Aber Fips bedauerte nur daß er nicht mit Fipsiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii unterschrieben hatte, wegen der vielen I-Punkte 😉 Die restliche Combo verewigte sich dann auch noch und ich ging weg. Das ist mir persönlich zu viel, wenn soooooo viele Kerle um das Zentrum eines Mädels herumwurschteln… Da bin ich ganz schnell überfordert und gehe in Fluchthaltung über 😉 Wir saßen dann alle noch schön zusammen und tranken noch das eine oder andere Bier. So ist uns an dem Morgen zumindest mal ein vernichtender Schlag gegen die organisierte Dehydrierung gelungen. Denn Dehydrierung macht ne gaaaaaaaaanz schlechte Haut. Aber der Tag hinterlies auch bei uns seine Spuren. So gegen halb 5 krabbelten wir dann ins Zelt oder Sören und Fips in den Bully. Ich hatte noch etwas Probleme, weil ich irgendwie nicht in den Schlafsack fand. Dann merkte ich auch schon, daß ich genau auf irgendeinem unförmigen Haufen unterm Zelt liegen musste. Ich verformte mich derart, daß der Hügel irgendwo im Hintern einrastete. War auch nötig, denn irgendwie war Blitzeis im Zelt. Nicht so kalt, aber so glatt. Ich rutschte mit dem Schlafsack immer von der Matratze runter. Wir hatten am Hang aufgebaut, damit eventuelle Sturzfluten ablaufen und nicht im Zelt liegen bleiben. Diese Taktik erwies sich aber im Nachhinein als nicht sehr vorteilhaft, da das Abrutschen auf der Matratze doch etwas nervte. Aber in der Einrastposition mit dem Maulwurfhügel im Hintern machte ich dann die Äuglein zu und wurde erst wieder gegen 9 vom Schlagzeugsoundcheck des nächsten Tages geweckt. Das ist mal Rock’n’Roll. Also Zelt auf, Sonne lacht. Kippe ins Gesicht und gucken, wo man den drückenden Hydranten leer bekommt. Ahhhhja, Casa Sören hat auch schon offen und Fips steht dahinter zum Boden wässern. Also gleich mal ein freundliches guten Morgen gerufen und daneben gestellt. Fips meinte, daß das wohl der längste Orgasmus seines Lebens war. Ich konnte das nachvollziehen, weil, wenn einem fast der Hydrant wegfliegt, ist diese Erleichterung wohl das Allergrößte…. Wir laberten noch etwas rum und gingen dann mal den Präsidenten wecken. Das ging auch sehr leicht mit irgendwelchen Fussball Liedern und Fan Gesängen. Dann erst mal wieder zur Bühne hin. Frühschoppen oder Kaffee. je nach dem, wie einem der Sinn stand. Dort noch ein paar nette Gespräche mit Aufzugsbauern und anderen Leuten bei Kaffe und Wurstbrötchen. Ich hatte ein Mädchenbier mit Cola… Etwas später machten wir dann die Abschiedsrunde. Uns hat es einen riesigen Spass gemacht, auch wenn jetzt nicht 10000 Leute da waren. Aber warten wir mal das 14. B:O:A ab 😉 Würde mich freuen, wenn es das weiterhin gäbe. Ist nämlich ne echt coole Location im Wald und was das allergrößte ist sind die Leute dort. Jeder grüßt jeden, kein Stress, Entspannung pur. Alle wollen Spass und genau so soll das sein. Mit lieben Leuten mal ne richtig geile Party feiern. Ich bedauere etwas, daß wir nicht bis heute bleiben konnten. Mussten ja leider abreisen, weil am selben Tag noch eine Verpflichtung wartete. Nämlich eine private Geburtstagsparty, zu der wir gebucht waren. Aber davon erzähle ich im nächsten Blog.

bis später und immer dran denken, der Ingo hat euch lieb 😉

Tschüssn, aber hier noch ein paar Bildchen…. Das Videomaterial wird gesichtet. Evtl. wirft das noch ein paar Live Eindrücke ab.






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